KOINNO Praxisbeispiel: Standardmäßige Nutzung von R-Beton in Bauprojekten in der Stadt Karlsruhe

Ressourcenschonender Beton (R-Beton) in Karlsruhe


Die Gewinnung von Kies, Sand und gebrochenen Natursteinen stellt mit großem Abstand den größten Sektor aller Primär- und Sekundärrohstoffe im Bereich „Steine-Erden“ dar. Rund 70 Prozent von insgesamt rund 650 Mio. Tonnen werden hier gewonnen, transportiert und verarbeitet. Die Bauwirtschaft ist wiederum mit über 80 Prozent größter Wirtschaftszweig für
die Verwendung solcher Erzeugnisse.

Zehn Prozent der Abbruchmengen müssen hier bei endlichen Kapazitäten deponiert werden. Um die stadteigenen Anforderungen zur Nachhaltigkeit im Bausektor zu erfüllen, setzte sich die Stadt Karlsruhe zum Ziel, Umwelteingriffe zu verringern und Deponiebedarfe zu minimieren. Durch den selbstverpflichtenden Einsatz von ressourcenschonendem Beton (R-Beton) erfüllt die Stadt Karlsruhe in Bauprojekten seit 2016 die Anforderungen der Ressourceneffizienz.

Projektziele


Die standardmäßige Verwendung von R-Beton als nachhaltiger Baustoff soll zukünftig zu einer wahrnehmbaren Abgrenzung der Stadt Karlsruhe von den regionalen Rohbauunternehmen führen. In systematischen Gesprächen mit den Marktteilnehmern werden die Qualitätsanforderungen und Möglichkeiten der Bereitstellung erkundet.
Anknüpfend an die bisher erfolgreichen Projekte sollen weitere regionale Bauherren mit Marktrelevanz gewonnen werden (Wohnungsbaugesellschaften, Tiefbausektor).

Wie die Stadt Karlsruhe bei der Umsetzung der Projektziele vorgegangen ist, erfahren Sie im Praxisbeispiel.