Fördermöglichkeiten

Ausschreibungen

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Förderinstrumente im Detail

Seit 2009 veröffentlicht die EU-Kommission Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte im Bereich der öffentlichen Beschaffung von Innovationen. Die Ausschreibungen wenden sich an öffentliche Institutionen und sollen einen Anreiz bieten, Beschaffungsprozesse auf innovative Produkte und Dienstleistungen auszurichten.

Es stehen drei Förderinstrumente zur Verfügung:

  • In Netzwerkprojekten (Coordination and Support Action – CSA) evaluieren internationale Konsortien aus öffentlichen Beschaffern, welche Innovationen für ihre Bedarfe sinnvoll sein könnten. Ergänzend finden Marktrecherchen und -konsultationen statt, um den Stand der Technik für innovative Produkte oder Lösungen zu erkunden.
    Die EU-Förderung beträgt 100 % der förderfähigen Kosten.
  • Projekte der vorkommerziellen Auftragsvergabe (Pre-Commercial Procurement – PCP) dienen zur Entwicklung von Lösungen oder Produkten, die am Markt noch nicht verfügbar sind. Dabei schreibt das internationale Beschaffer-Konsortium ein dreistufiges Forschungsprojekt aus (Machbarkeitsstudie, Prototypenentwicklung und -test).  Unternehmen können F&E-Leistungen bedarfsgerecht und nachfrageorientiert erbringen.
    Die EU-Förderung beträgt 90 % der Beschaffungskosten für die nachfrageorientierte Entwicklung innovativer Lösungen.
  • Das dritte Förderinstrument ist der sich daraus ergebende Einkauf von innovativen Produkten bzw. Lösungen (Public Procurement of Innovative Solutions – PPI).
    Die EU-Förderung beträgt 35 % der Beschaffungskosten für die innovative Lösung bzw. das innovative Produkt.

Die drei Instrumente können aufeinander folgend beantragt werden, sofern passende Ausschreibungen verfügbar sind. Dies ist jedoch nicht verpflichtend.

Es handelt sich um Verbundprojekte, in denen europäische Konsortien bestehend aus öffentlichen Beschaffern gemeinsam an einer Lösung mit europäischem Mehrwert arbeiten.